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1949 in Berlin geboren, studierte ich nach längerem Auslandsaufenthalt Malerei und Keramik an der Hochschule der Künste zu Berlin/Fachbereich Kunstpädagogik. Ich unterrichtete als Keramikausbilderin  und beschäftige mich vorrangig mit plastischen Arbeiten mit Schwerpunkt Rauchbrand- und Rakutechnik.

Ich gestalte auch Klein-Skulpturen aus Maschinengussformen und Fundstücken aller Art, die durch Montage in einen neuen Sinnzusammenhang gebracht werden. Neue Impulse und Inspiration finde ich auf meinen zahlreichen Auslandsreisen und bei Museumsbesuchen.

Meine Arbeiten wurden in Galerien, Cafés, Banken in Berlin und Münster ausgestellt, zuletzt auf der LaGa in Beelitz und in der Kulturscheune in Kähnsdorf. Ich organisierte jahrelang ehrenamtlich für den Kulturbund Gruppenausstellungen in der Gemeinde Michendorf. Ich beteilige mich einmal im Jahr am Tag des Offenen Ateliers.

www.kornelia-gantze-halling.de

 

Hier die in der Auktion angebotenen Werke
(Bitte klicken für Großansicht)


          Keramikarbeiten:

  1. Frauenkopf monströsen Kopfschmuck balancierend (25 cm h) / Rakutechnik, innen glasiert, vorwiegend aus Dreieckselementen frei aufgebaut
    Mindestgebt: 210 €

  2. verkopfter Kopf (20 cm h) / Rakutechnik, innen glasiert, aus Dreieckselementen frei aufgebaut
    Mindestgebot: 350 €

    „Raku“ ist ein japanischer Begriff, der frei interpretiert etwa so viel wie „Freude“ bedeutet. In Japan wird die Raku-Keramik seit dem 16. Jahrhundert sehr geschätzt.

    Es handelt sich hierbei um ein spezielles Brennverfahren, wobei teilglasierte Stücke im rotglühenden Zustand mit langen Zangen aus  dem Ofen genommen werden, um anschließend in einer Grube mit Sägespänen geräuchert zu werden. Dieses Verfahren ermöglicht die farbigen Wirkungen von Scherben und Glasur durch wechselnde Atmosphären, von Oxidation zu Reduktion, während des Abkühlens zu steuern. Durch den Temperaturschock kommt es zu Krakeleebildungen der Glasur und Karbonisierung der unglasierten Flächen, was den besonderen Reiz dieser Technik ausmacht.

    Dieser Prozess ist allerdings nur bedingt steuerbar und ergibt überraschende Ergebnisse.

     

    Skulpturen aus Maschinengussformen und Fundstücken:

  3. Haus der „Freude“ (30 cm h)
    Mindestgebot: 280 €

  4. Haustyrann nebst frustrierter Gattin (35/37 cm h)
    Mindestgebot: 450 €

  5. Rotation/Rotor (42 cm h)
    Mindestgebot: 300 €


    Die Maschinengussformen wurden ursprünglich aus Hartholz gefertigt für den Zweck des industriellen Sandgussverfahrens (für Siemens und Borsig). Die unterschiedliche Farbigkeit weist auf die Verwendung bestimmter Metalle hin.  Ich habe die Einfärbungen zum Teil erhalten und mit anderweitigen Fundstücken ergänzt.